Rezension Kinderbuch "Weltenspringer" von James Riley

Dieses Buch habe ich in der Kinderbuchabteilung entdeckt, als ich mit meiner Großen neuen Lesestoff für sie suchen wollte. Das Buch ist eigentlich für Kinder ab 11, aber hey, man ist so jung, wie man sich fühlt, und Harry Potter ist ja eigentlich auch ein Kinderbuch ;-)
 
In dieser Geschichte geht es um Bethany, die die Gabe besitzt, in Bücher zu springen. Ihr Vater ist eigentlich eine Romanfigur, ist aber aus dem Buch geflohen und hat in der realen Welt Bethanys Mutter kennengelernt und sich in sie verliebt. Leider ist Bethanys Vater wieder verschwunden, und nun taucht sie in sämtliche Bücher ein, um ihn wieder zu finden.
 
Zufällig entdeckt ihr Mitschüler Owen ihr Geheimnis. Er wünscht sich nichts mehr, als in sein Lieblingsbuch "Kiel Gnomenfuss" einzutauchen. Bethany nimmt ihn mit, nur leider hält Owen sich nicht an die wichtigste Regel:
"Greif nie in die Geschichte ein!"
 
Und so befreien sich Romanfiguren aus ihren Büchern und das Chaos nimmt seinen Lauf...und Owen schwebt plötzlich in Lebensgefahr.
 
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Anfangs habe ich das Buch verschlungen. Die Idee, direkt in Bücher einzutauchen, finde ich super. Ab der Hälfte fand ich allerdings insbesondere die Ursprungsgeschichte, in die Owen eingetaucht ist, zu verworren. Es geht um Roboter und ähnliche Wesen, das ist jetzt nicht ganz so meins.
 
Was aber grossartig war, ist die Danksagung des Autors ganz am Ende des Buches.
Lest Ihr die Danksagungen?
Also wenn nicht: diese ist super! Wie eine eigene Geschichte geschrieben. Total klasse! Habe ich in der Form noch nicht gesehen.
 
Fazit: durchwachsen. Die Grundidee finde ich toll, den Schreibstil auch. Nur für meinen persönlichen Geschmack ein bisschen viel Technik-Roboter-Action.
 
 
 
 
 

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