Rezension Roman: Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr" und "Ein ganz neues Leben"

Zwischen Top und Flop:

"Ein ganzes halbes Jahr" und "Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes

Ich muss ja zugeben, dass mich die Bücher von Jojo Moyes bisher nicht soooo angesprochen haben.
Mir war das Cover immer irgendwie zu kitschig.
Nachdem aber so ziemlich alle (Frauen) in meinem Umfeld was von ihr gelesen haben und ich zum drölfhundertsten Mal hören musste "das MUSST Du lesen!!!!!! Ist soooooo toll! Und Taschentücher nicht vergessen!" habe ich dann doch zum Buch "Ein ganzes halbes Jahr" gegriffen.
 
Durch die ersten 50 Seiten habe ich mich durch gequält. Ich kam irgendwie nicht in die Geschichte rein.
Und ich bin nur dabei geblieben, weil eben alle gesagt haben: "......" (ihr wisst schon ;-)
Und was soll ich sagen - es hat sich gelohnt! Die Geschichte ist wirklich toll.
 
Louisa, genannt Lou, ist ein bisschen chaotisch, unorganisiert, unglücklich im Job und in ihrer Beziehung.
Ausgerechnet sie soll sich um den Tetraplegiker (jemand, der im Rollstuhl sitzt und vom Hals abwärts gelähmt ist) Will kümmern, der mit seinem Schicksal hadert und seine Umwelt mit seinen Launen tyrannisiert.
Die beiden verlieben sich trotz aller Ungleichheiten ineinander....aber Will kann sein Schicksal nicht akzeptieren und plant einen organisierten Suizid in der Schweiz.
 
Ja, auch ich brauchte Taschentücher. Und war mehr als einmal froh, das Buch zu Hause, und nicht unterwegs in der Bahn gelesen zu haben!
 
Fazit:
tiefgründig, berührend, aber nicht kitschig....absolut lesenswert! Zu Recht ein Bestseller!

🌟🌟🌟🌟⭐
 



 
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So ihr Lieben, und genau nach diesem tollen Buch solltet Ihr aufhören und NICHT die Fortsetzung "Ein ganz neues Leben" lesen!!
Ich meine, bitte liebe Frau Moyes, was war denn da mit Ihnen los? Das Folgebuch ist langweilig und total vorhersehbar.

Man erfährt, wie Lou ohne Will zurecht kommt (anfangs schlecht), aber dann einen neuen Mann kennenlernt....naja, den Rest könnt Ihr Euch denken... ;-)
Ach ja, damit auch doch noch so ein bisschen Handlung in das Buch kommt, taucht ein Mädchen auf, das behauptet, Wills uneheliche Tochter zu sein, die er nie kennengelernt hat. Hmmmm.....
 
Fazit:
lasst die Finger davon. Behaltet den ersten Roman in guter Erinnerung. Ich habe mich durch das gesamte Buch gequält und habe ewig gebraucht, es zu Ende zu lesen. Und natürlich ist es genauso ausgegangen, wie man schon sehr schnell erahnen konnte! Einfach langweilig.

🌟🌟⭐⭐⭐

 

Kommentare

  1. Habe bisher auch nur schlechtes über den Folgeband gehört und finde es schade, dass man da nicht mehr drauß gemacht hat bzw. die Geschichte nicht einfach hat enden lassen. Aber mit dem großen Erfolg werden ja oftmals Dinge weitergeführt, wo es keine weitere Story mehr bräuchte.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dann wünsche ich dir beim Film viel Spaß. Ich habe nun schon von einigen Buchlesern gehört, dass das erste Buch auch super verfilmt wurde.

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